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262. Das Hexenloch bei Joachimsthal.

(Nach Wenisch, a. a. O., S. 40.)


Nicht weit von der Johanneskapelle bei Joachimsthal zeigte man auf einem Feldraine das gegenwärtig durch einen Steinhaufen verdeckte „Hexenloch“. Die Sage erzählt von demselben, dass sich hier Hexen aufhalten. In der Walpurgisnacht führen sie ihre Tänze auf, essen und trinken und spielen um die Seelen von Selbstmördern Karten. Zum Schutze gegen ihr Eindringen in die Wohnungen werden von vielen Leuten am Walpurgisabende mit geweihter Kreide oder Kohle drei Kreuze an die Türen gemacht.

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