(Mitgeteilt von H. Weißflog aus Raschau.) An der Waldstraße, welche von Mitweida nach Gottesgab führt, stand hart an der sächsischen Grenze eine starke Tanne, man sagt, dass sieben Mann dieselbe kaum hätten umspannen können. Jetzt sieht man von derselben nur einen Stumpf, da der morsche Baum ausgebrannt und dadurch vernichtet worden ist. Diese Tanne hieß die „Abschiedstanne“, und man erzählt, dass einst an ihr Kurfürst Johann Georg I. von Sachsen und der Schwedenkönig Gustav Adolf von einander Abschied genommen hätten. Ebenso knüpfte sich an den Baum folgende Sage: |